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veröffentlicht am 29.11.2018

Machen Sie sich mit uns auf eine Zeitreise und tauchen Sie ein in eine Zeit, die das sportliche Leben bis heute revolutionierte!

… als Jane Fonda Stirnbänder und Stulpen modern machte?

Jane Fonda, die Ikone des amerikanischen Aerobics, brachte diesen Trend nach Deutschland. Das Video „Jane Fondas Workout“, welches im April 1982 in Amerika erschien, löste einen bis dahin unbekannten Fitness-Boom aus – von dem vor allem Frauen profitierten. Fonda trainierte in sexy engen Outfits in schrillen Farben zu lauter Musik und zeigte Frauen, dass Sport nicht immer männerdominiert und wettbewerbsorientiert sein musste.

Vorausgegangen waren diesem Trend zum Hüpfen und Springen die Untersuchungen des Militärartzes Dr. Kenneth Cooper zum Ausdauertraining für die Herz-Kreislauf-Stabilisation. Zum damaligen Zeitpunkt war das sogenannte „Aerobic-Tanzen“ das erste Ausdauerprogramm seiner Art. Leider war es deshalb auch noch nicht vollständig ausgreift, viele Bewegungsabläufe waren für untrainierte Frauen kaum nachzuvollziehen und konnten langfristig sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Dies tat der neonfarbenen Aerobic-Hysterie aber zunächst keinen Abbruch. Zum ersten Mal gab es eine Sport-Bewegung, die speziell an Frauen gerichtet war und diese sogar in Fitnessstudios lockte – bisher eine reine Männerdomäne!

Zwischenzeitlich hat sich Aerobic weiterentwickelt und ausdifferenziert. Klassischerweise ist Aerobic ein dynamisches Fitnesstraining mit Elementen aus Gymnastik und Tanz, welches zu motivierender Musik ausgeführt wird.

Aerobic-Stunden bestehen meist aus 5 Phasen – diese können aber variieren:
1. Warm-up (Aufwärmen)
2. Cardio-Teil (Herz-Kreislauf-Training und Fettverbrennung)
3. Cool down I (Abkühlen und Puls herunter fahren)
4. Workout (Kraft-Ausdauer-Übungen zur Stärkung des Körpers)
5. Cool down II (Dehnen und entspannen)

… als Arnold Schwarzenegger in „Pumping Iron“ auftrat?

Den Körperkult des Krafttrainings machte der Österreicher Arnold Schwarzenegger weltweit populär. Mit seinem Film über Bodybuilding „Pumping Iron“ verbreitete er die bis dahin relativ unbekannte Bodybuilder-Bewegung und trieb sie entscheidend voran. Seitdem er 15 Jahre alt war, trainierte er geradezu besessen und sein Ehrgeiz zahlte sich aus: mit insgesamt sieben „Mr. Olympia“ und fünf „Mr. Universum“-Titeln war er der erfolgreichste Bodybuilder seiner Zeit. Bis heute hat der die Bodybuilder-Bewegung geprägt und dafür gesorgt, dass sie weltweit Aufmerksamkeit bekam. In den USA war Bodybuilding in den 70er Jahren schon weitaus bekannter, aber in Europa sorgte erst der gebürtige Österreicher für den endgültigen Durchbruch dieser Sportart!

Ein weiterer Effekt des Kults um Arnold Schwarzenegger, war der Mucki-Buden-Boom. Statt in den heimischen vier Wänden, hatte sich nun das Training im Fitnessstudio durchgesetzt. Die Menschen genossen die professionelle Unterstützung ihrer Trainer vor Ort, die Motivation, die sie aus dem Austausch mit Gleichgesinnten ziehen konnten und auch die Unabhängig von äußeren Umständen, wie dem Wetter.

… als Fitnessgeräte populär wurden?

Natürlich wurden zum sportlichen Training schon immer Hilfsmittel benutzt, auch wenn diese erst im Zuge der Bodybuilder-Bewegung so richtig beliebt und deren Einsatz wirklich zielgerichtet wurde. Die Ursprünge der mechanischen Hilfsmittel liegen allerdings über 100 Jahre zuvor. Das erste Sportgerät, welches tatsächlich als Trainingsgerät zu bezeichnen ist, erfand der schwedische Arzt Gustav Zander in den 1850er Jahren. Zunächst entwickelt für die mechanische Behandlung körperlicher Leiden, revolutionierte Zander damit die Physiotherapie. 1877 begann dann die industrielle Herstellung dieser Trainingsgeräte und rund 30 Jahre später kam schließlich der erste Heimtrainer auf den Markt, der sich großer Beliebtheit erfreute. Bereits in den „goldenen Zwanzigern“ wurden die Prototypen gängiger Geräte entwickelt, z.B. das Rudergerät, das Ergometer oder der Vibrationsgürtel, den man als Vorläufer der Power-Plate bezeichnen kann, da er mithilfe von Vibrationen die Fettverbrennung ankurbeln sollte. Und es ist kein Ende in Sicht: jedes Jahr kommen neue Hilfsmittel und Trainingsgeräte auf den Markt, immer am Zeitgeist und den neusten gesundheitlichen und sportwissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

… als Körperkult zum Körperbewusstsein wurde?

ebenso wie das Aerobic-Training, erlebte auch das Krafttraining eine Wandlung. Vom Körperkult zum körperbewussten Training, von teils übertriebener Disziplin hin zum achtsamen Umgang mit dem eigenen Kräften. Diese Entwicklung, die den Schwerpunkt auf den gesundheitlichen Aspekt von sportlicher Aktivität legt, hat die Fitnessbranche auf ein sehr hohes Niveau getrieben. Seit den 90er Jahren ist das Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft stark angewachsen und die psychologische Wirkung von Sport gewann zunehmend an Bedeutung. Natürlich soll Sport weiterhin den Körper nach den eigenen Vorstellungen formen, aber gleichzeitig soll er auch eine ausgewogene Work-Life-Balance begünstigen, Stress abbauen, den bewegungsarmen Lebensstil ausgleichen, für Entspannung und inneres Gleichgewicht sorgen und vor allem auch die Gesundheit fördern. Die Fitnessbranche ist aufgrund dieser vielfachen Ansprüche stark gefordert, ganzheitliche Konzepte zu entwickeln. Der Sport sollte nicht als isolierten Programmpunkt dargestellt werden, sondern als Teilaspekt eines Lifestyle-Konzepts gelten. Andere Aspekte dieser Konzepte können beispielsweise gesunde Ernährung und die Stärkung innerer Kräfte sein.

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